Immer noch da
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Still ist es hier geworden. Leider. Doch die letzten Wochen und Monate waren turbulent und durch zahlreiche Veränderungen gekennzeichnet. Seit Ende September ist mein Projekt in München zu Ende. Glücklicherweise wusste ich schon zwei Monate vorher, dass es enden wird und so konnte ich mich rechtzeitig um Alternativen bemühen.
Das Ende in München habe ich genutzt nochmal etwas gänzlich Neues zu starten. Seit Mitte Oktober bin ich jetzt Doktorand an der TU Berlin am Lehrstuhl "Security in Telecommunications". Dort werde ich dann coole Sachen mit Mikrokernen (L4) und Virtualisierung machen.
Natürlich kann ich euch auch zukünftig mit netten Bahngeschichten erfreuen - jetzt von der Bahnstrecke Berlin-Dresden. Hier wird noch so richtig gebummelt. Bei Verspätung allerdings kann der Zug auch schneller. Letzte Woche fuhr der EC 178 mit 15 Minuten Verspätung in Dresden ab und kam trotzdem pünktlich in Berlin an.
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Servus München
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Heute sind für mich zwei wunderbare Jahre bei der Firma Beissbarth in München zu Ende gegangen. Damals am 1. Oktober 2007 hatte ich direkt nach dem Studium als Projektingenieur bei Beissbarth angefangen und wurde damit zum Wochenendpendler mit den entsprechenden Bahngeschichten. Auch wenn ich mich freue wieder richtig daheim zu sein, traurig bin ich wegen meiner Arbeit bei Beissbarth schon, denn ich hatte wirklich wunderbare Kollegen und eine sehr interessante Aufgabe. So hoffe ich, dass das eine oder andere von meinen Resultaten überlebt und weiterentwickelt wird.
Ich wünsche den Kollegen bei Beissbarth daher für die Zukunft alles Gute und vielleicht machen wir ja zukünftig auch mal wieder was zusammen. Ich sage nur iPhone und Abteilungsausflug nach Dresden.
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Blogstau
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Mein Leben war in den letzten Tagen nur auf die wichtigsten Dinge beschränkt: essen, schlafen und arbeiten. Dabei sind viele Dinge passiert. Deshalb heute mal ein kurzer Schnelldurchlauf.
Letzte Woche Mittwoch bin ich in München bei der Firma Beissbarth zum Projektgespräch gewesen. 11 Stunden mit dem ICE für gute 2 Stunden Gespräch unterwegs gewesen. Die Firma benötigt einen Entwickler für eingebette Systeme und Mikrocontrollerprogrammierung. Gestern bekam ich die Nachricht, dass die Firma das Projekt gerne beginnen möchte. Also werde ich am 1. Oktober in München starten.
Am selben Tag ist zu Hause unser DVD-Spieler explodiert. Seit einiger Zeit hatte ich schon beobachtet, dass es bei uns Stromschwankungen gab. Zum Beispiel wurde das Licht dunkler, wenn man den Herd angestellt hat. Beim Anschalten des Fernsehers flogen an diesem Tag einige Sicherungen heraus und der DVD-Spieler explodierte mit beachtlichen Nebelschwaden. Der herbeigerufene Elektriker fand schließlich heraus, dass der Wohnungsanschluss im Verteilerkasten auf dem Hausflur nicht richtig befestigt worden war. Dadurch wurde der Strom quasi per Lichtbogen übertragen. Schließlich war ihm das zuviel und er schickte eine ordentliche Spannungsspitze in die Wohnung. Einem Kondesator im DVD-Spieler bekam das nicht gut und explodierte schließlich. Inzwischen musste ich feststellen, dass dieser Vorfall ebenfalls das Telefon, eine Zeitschaltuhr und meine iPod-Lautsprecher mit ins Nirvana genommen hat. Elektriker scheinen eine gewisse Aversion gegen unsere Wohnung zu hegen. Aber auch diesmal werden sie für diesen Schaden gerade stehen müssen.
Am Montag trat mal wieder ein Fehler in meiner Implementierung zu Tage, so dass ich die Nacht bis 4:00 Uhr früh in der Fakultät verbracht habe. Gefunden hatte ich den Fehler allerdings noch nicht. Wer jetzt denkt, dass ich danach erstmal etwas länger geschlafen habe, der irrt, denn genau am Dienstag Morgen um 7:30 Uhr legten die Handwerker mal wieder die Bohrmaschinen an. Gestern habe ich den Fehler schließlich gefunden - der Stackpointer für den Sysenter-Pfad war auf dem zweiten Prozessor falsch initialisiert. Dadurch hat es beim Kerneintritt unter gewissen Umständen den Stack zerlegt. War übrigens ein typischer C-Fehler.
Gestern rief mich eine Personalerin von Adobe an, ob ich nicht Interesse hätte in Hamburg für Adobe an der Entwicklung von deren Consumer-Produkten mitzuarbeiten. Interesse schon, weil ich da auch im Mac-Umfeld arbeiten könnte, aber vorerst bin ich ja, siehe oben, vergeben.
Labels: adobe, arbeit, Diplom, elektriker